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Stuntriding hat zuerst einmal nichts mit Geschwindigkeit sondern mit totaler Körper- und Motorradbeherrschung, Feingefühl und Kreativität zu tun.
Die Kreativität ist bei der Zusammensetzung der Showelemente ebenso gefragt, wie beim Ausdenken neuer Tricks. Denn die Grenzen, die das Reglement setzt, sind sehr weitläufig.
Die drei Wertungsrichter vergeben Noten auf einer Skala von 1 bis 10 wobei halbe Punkte (z.B. 7,5) zugelassen sind. Sie bewerten dabei den Schwierigkeitsgrad der Tricks, die Ausführung, die Show – dabei ist die „Kommunikation" mit dem Publikum ein wichtiger Faktor – und natürlich die einzelnen Tricks. Dabei wird zwischen schnellen Tricks – z.B. Wheelies und Stoppies - und langsamen Tricks – z,B. Kreisel und Balancetricks – unterschieden. Als letztes fließt noch der „Style" des Programms mit in die Wertung. Ungefähr vergleichbar mit der B-Note beim Eiskunstlauf.Der Weg zum Sieg führt über zwei Qualifikationsläufe ins erste Finale für die „Top 10" am Samstagabend. Am Sonntagmittag gibt es ein zweites Finale für die verbleibenden "Top 6". Ins erste Finale starten alle Fahrer wieder mit 0 Punkten.
Für die Platzierten der Ränge 11 bis 30 aus der Qualifikation finden am Sonntag zwei Trostrunden namens „Challenge" statt. Die zehn besten Deutschen fahren zusätzlich einen eigenen Wettbewerb aus (siehe auch "Deutsche Meisterschaft").
Beim Wettbewerb in Hockenheim finden die Qualifikationsläufe und die „Challenge" auf einem speziellen Stuntareal im Fahrerlager statt, das auch für alle Besucher mit Eintrittskarte oder Berechtigungsausweis frei zugänglich ist. Währenddessen laufen auf der Rennstrecke Trainings- und Rennläufe.
Die Finals werden auf der Start&Zielgeraden inszeniert.
Siehe auch Zeitplan und Lageplan_2011.pdf